400 Euro Kinderbetreuungszuschuss für das Jahr 2021

Der Kinderbetreuungszuschuss bis zum 14. Lebensjahr beträgt maximal 250 Euro pro Kind und förderberechtigten im Kalenderjahr. Wenn beide Eltern förderberechtigt sind, können auch beide die Förderung erhalten; insgesamt sind das dann bis zu 500 Euro pro Kind und Jahr.

Im Jahr 2021 erstatten wir bis zu 400 Euro, zusammen also maximal 400 Euro pro Kind und förderberechtigten.

Für den Antrag benötigen wir von dir zusätzliche Nachweise und Belege

Wir benötigen für jedes Kind, für das du den Zuschuss beantragst, folgende Belege:

  • eine Kindergeldbescheinigung bzw. einen Nachweis der familiären Beziehung zum Kind und der Unterhaltsverpflichtung
  • Anerkannt werden Leibliche, Pflege- und Adoptivkinder
  • einen Betreuungsvertrag bzw. Kostenbescheid vom Kindergarten oder einer entsprechenden Einrichtung
  • Zahlungsnachweise (Kontoauszug/Quittung/Bescheinigung), die zeigen, dass die Betreuungskosten in Höhe von mindestens 250 Euro (für 2021: 400 Euro) von dir bezahlt wurden. Wenn du nur eine geringere Summe beantragst, benötigen wir auch nur für diese geringere Summe Nachweise.

Die geforderten Unterlagen müssen in deutscher Sprache, in Euro ausgewiesen und im Kalenderjahr der Antragstellung ausgestellt sein. 

Es ist nur ein Antrag pro Jahr möglich! Monatliche oder auch Teilabrechnungen können wir nicht akzeptieren. Sammle bitte unbedingt alle Belege, bevor du sie uns einreichst.

 Antrag Kinderbetreuungszuschuss

Nachhilfeunterricht

Für das Jahr 2021 können im Rahmen des Budgets für Kinderbetreuungskosten auch Kosten für professionelle Nachhilfe abgerechnet werden. Diese Leistungserweiterung gilt nur für Nachhilfeunterricht, der im Jahr 2021 anfällt.

Weitere Informationen zur Förderung von Nachhilfe

Unseren Zuschuss in Höhe von bis zu 250 Euro pro Jahr und Kind haben wir in diesem Jahr aufgrund der Mehrkosten durch virusbedingte Schließungen der Betreuungseinrichtungen zeitlich begrenzt erhöht. Du kannst daher maximal 400 Euro pro förderberechtigten Elternteil und Kind beantragen, zusammen also maximal 800 Euro je Kind. Diese Anpassung gilt bis Ende des Jahres 2021.

Voraussetzung ist immer, dass die Betreuungskosten je Kind entsprechend hoch waren und nachgewiesen werden.

Gut zu wissen

Wir bezuschussen die Kosten für die Unterbringung und/oder die Betreuung, nicht aber die Verpflegung oder sonstige Nebenkosten deines Kindes in einer Betreuungseinrichtung. 

Hierzu gehören z.B. Kinderkrippe, Ganztagspflegestelle, Kindergarten, Ganztagsschule, Hort oder Internat. Die Kosten für zertifizierte Tagesmütter werden ebenfalls von uns erstattet.

Ferienbetreuung: Du kannst uns übrigens auch die Kosten für eine Ferienbetreuung deines Kindes einreichen. 

Eine Betreuung durch Familienangehörige, Nachbarn oder Babysitter kann nicht gefördert werden. 

Für Mitglieder der Stiftungsfamilie BSW & EWH

Die Stiftungsfamilie BSW & EWH bietet Leistungen für Beschäftigte im Bahnbereich und deren Familien in allen Lebensphasen an. Durch sie erhältst du vom Baby-Begrüßungspaket über Freizeitrabatte und vieles mehr einen echten Mehrwert. Und wenn deine Kindern eine Kinder- oder Jugendreise machen, kannst du dir ggf. die Betreuungskosten über unseren Kinderbetreuungszuschuss erstatten lassen. Stöber einfach mal rein.

Stiftungsfamilie BSW & EWH

Häufige Fragen und unsere Antworten

  • Können auch Nachhilfekosten für Auszubildende über dieses Budget abgerechnet werden?

    Nein. Kosten für Nachhilfe für Azubis können aber über das Bildungsbudget abgerechnet werden.

    Bildungsantrag stellen

  • Was wird bei der Nachhilfe gefördert?

    Gefördert werden alle Formen der professionellen Nachhilfe: Nachhilfelehrer (die eine vollständige Rechnung ausstellen), Angebote von Nachhilfeinstituten oder Schulen, Online-Angebote wie Lernplattformen oder auch Lernsoftware.

  • Wie muss die Rechnung eines Nachhilfelehrer aussehen?

    Es werden Rechnungen anerkannt, die alle Rechnungspflichtangaben erhalten UND keinen offensichtlichen Familienbezug nahelegen.  
    Eine vollständige Rechnung muss die folgenden Angaben enthalten (vergl. § 14 Abs. 4 UstG): 

    • den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift der*s Rechnungssteller*in der*s Rechnungsempfänger*in, 
    • die (Finanzamts-)Steuernummer oder die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, 
    • das Rechnungs- bzw. Ausstellungsdatum, 
    • eine Rechnungsnummer, 
    • Umfang der Nachhilfestunden im Rechnungszeitraum, 
    • die (monatsgenauen) Leistungsdaten, 
    • Wenn keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird (und keine Umsatzsteuer-Id angegeben wird) Hinweis auf den Grund für die fehlenden Umsatzsteuer-Angaben  

    Rechnungen, die diese Merkmale nicht enthalten, können nicht erstattet werden.

    Einfache Quittungen reichen nicht aus. 

    Wenn auf der Rechnung kein Zahlungsvermerk vorhanden ist, muß die Zahlung der Rechnung per Quittung oder Kontoauszug zusätzlich nachgewiesen werden.

  • Können auch die Kosten für ein Tablet oder Laptop, die für das Homeschooling benötigt werden erstattet werden?

    Nein. Kosten für Hardware können nicht erstattet werden. 

  • Ist die Nachhilfe auf bestimmte Fächer begrenzt?

    Nein. Es können für alle in der Schule üblichen Fächer Nachhilfekosten bis 400 Euro erstattet werden. 

  • Ich habe nur eine Quittung vom Nachhilfelehrer bekommen, dass ich das Geld bezahlt habe, aber keine Rechnung. Reicht das auch?

    Nein. Wir benötigen einen Rechnung mit den entsprechenden Angaben, v.a. der Umsatzsteuer-Id oder der Steuernummer, dem Namen und der Anschrift des Kindes, welches die Nachhilfe erhalten hat und wenn keine Umsatzsteuer ausgewiesen wird, einen Hinweis auf den Grund hierfür. 

  • Meine Enkel benötigen Nachhilfe. Kann ich die auch abrechnen?

    Das geht nur, wenn Du sorgeberechtigt für das Kind bist. Ansonsten können für Enkel keine Nachhilfekosten abgerechnet werden. 

  • Wer kann den Zuschuss erhalten?

    Dieser Zuschuss kann von allen förderberechtigten EVG Mitgliedern mit unterhaltspflichtigen Kindern unter 14 Jahren in Anspruch genommen werden. 

    Förderberechtigt sind alle EVG Mitglieder, die im aktiven Berufsleben stehen und in einem Unternehmen arbeiten, das mit der EVG einen SozialsicherungsTV abgeschlossen hat. Weitere Informationen hierzu findest Du HIER.
     

  • Was wird bezuschusst?

    Wir bezuschussen die Kosten für die Unterbringung und/oder die Betreuung, nicht aber die Verpflegung oder sonstige Nebenkosten deines Kindes in einer Betreuungseinrichtung, z. B. Kinderkrippe, Ganztagspflegestelle, Kindergarten, Ganztagsschule, Hort oder Internat.

  • Wie hoch ist der Zuschuss?

    Der Kinderbetreuungszuschuss beträgt maximal 250 Euro pro Kind und Jahr. Wenn beide Eltern förderberechtigt sind, können auch beide die Förderung erhalten; insgesamt sind das dann bis zu 500 Euro pro Kind und Jahr.

    Im Jahr 2021 erstatten wir bis zu 400 Euro, zusammen also maximal 800 Euro pro Kind.

    Wenn deine Kosten niedriger sind als der Maximalförderbetrag, werden entsprechend nur die nachgewiesenen Kosten erstattet. Die darauf anfallende Pauschalsteuer übernehmen wir.

  • Kann ich die Verpflegungskosten meiner Kinder geltend machen?

    Nein, wir fördern nur die Betreuungskosten.

    Bitte achte bei allen Rechnungen darauf, dass die Betreuungskosten entsprechend ausgewiesen werden oder reiche eine Kostenaufschlüsselung der Betreuungseinrichtung mit ein.

  • Kann der Kinderbetreuungszuschuss für alle Kinder gezahlt werden?

    Für alle schulpflichtigen Kinder unter 14 Jahren kann ein Zuschuss zu den Betreuungskosten gewährt werden. 

  • Kann ich auch Kosten für private Kinderbetreuung einreichen?

    Nein, eine Betreuung durch Familienangehörige, Nachbarn oder Babysitter kann nicht gefördert werden. Die Kosten für zertifizierte Tagesmütter erstatten wir jedoch.

  • Können beide Elternteile einen Antrag stellen?

    Ja, wenn beide Elternteile förderberechtigt sind, können sie pro Kalenderjahr und Kind eine Förderung in Höhe von zusammen 500 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass die Gesamthöhe der Betreuungskosten entsprechend hoch ist und nachgewiesen wird.

    Im Jahr 2021 erstatten wir einmalig je Kind bis zu 400 Euro, zusammen also maximal 800 Euro je Kind.

  • Wie funktioniert die Antragstellung genau?

    Sammle einfach deine Zahlungsbelege aus dem Kalenderjahr der Antragstellung, bis der Maximalförderbetrag erreicht ist und reiche uns den Antrag mit den von uns benötigten Belegen ein. Wenn du nur geringere Kinderbetreuungskosten als den Maximalförderbetrag hast, kannst du sie abrechnen, sobald du sie bezahlt hast.

    Es ist nur ein Antrag pro Jahr möglich! Monatliche oder auch Teilabrechnungen können wir nicht akzeptieren, also sammle bitte unbedingt alle Belege, bevor du sie uns einreichst.

    Wenn du absehbar Betreuungskosten von mehr als 400 Euro hast, stelle den Antrag einfach, sobald du diese Summe bezahlt hast. Wichtig ist, dass du uns die gesamten Kosten nachweist, die du erstattet haben möchtest. Siehe auch die nachfolgenden Beispiele:

    Beispiel 1:
    Du hast bis Ende Juni bereits mehr als 400 Euro für die Betreuung deines Kindes bezahlt. Dann kannst du direkt im Juli einen Förderantrag über diesen Betrag stellen.
    Der Kinderbetreuungszuschuss ist dann für das laufende Kalenderjahr voll ausgeschöpft. 

    Beispiel 2:
    Du zahlst monatlich reine Betreuungskosten in Höhe von 15 Euro, hast also bis einschließlich Dezember einen Betrag in Höhe von 180 Euro gezahlt. In diesem Fall erhältst du von uns 180 Euro.

    Beispiel 3:
    Du zahlst monatlich nur Verpflegungskosten, jedoch keine Betreuungskosten für dein Kind. Während der Schulferien entstehen dir aber nachweisbar Kosten für die Betreuung deines Kindes.
    In diesem Fall sammelst du bitte alle Rechnungen und die dazugehörigen Zahlungsnachweise für die Ferienbetreuung und reichst sie in einem Antrag bei uns ein. 

    Beispiel Ferienbetreuung im Jahr 2020:
    1 Woche Osterferien = 75 Euro
    3 Wochen Sommerferien à 75 Euro = 225 Euro
    1 Woche Herbstferien = 75 Euro
    Winterferien: keine Betreuung geplant
    Summe: 375 Euro

    Deinen Antrag über 375 Euro würdest du in diesem Beispiel, da nur ein Antrag pro Jahr möglich ist, nach den Herbstferien bei uns einreichen."
     

  • Welche Unterlagen benötige ich für den Antrag?

    Wir benötigen

    • eine Rechnung über die Betreuungskosten, auf der sowohl dein Name und deine Anschrift vermerkt und die reinen Betreuungskosten erkennbar sind
    • Zahlungsnachweis(e), über die angefallen Kosten - mindestens in Höhe des Erstattungsbetrags

    Alle Belege müssen in deutscher Sprache verfasst, im Kalenderjahr der Antragstellung ausgestellt und die Beträge in Euro ausgewiesen sein.

    Du kannst die benötigten Belege einscannen oder gut lesbar fotografiert hochladen. Als Dateiformat akzeptieren wir PDF-, JPG- oder TIF-Dateien. Bitte beachte dabei die maximale Dateigröße von 5 MB.

  • Was sind „Zahlungsnachweise“?

    Für alle Kosten, die wir erstatten oder bezuschussen, benötigen wir den Nachweis, dass du sie vollständig gezahlt hast. 

    Als Zahlungsnachweise gelten:

    • Kontoauszüge, aus denen ersichtlich ist, dass du den Betrag bezahlt hast (selbstverständlich kannst du bei deinen Kontoauszügen die anderen Beträge oder Ausgaben schwärzen oder unkenntlich machen)
    • ein Kreditkarten-/Überweisungsbeleg, aus dem die Zahlung hervorgeht
    • eine Quittung oder die quittierte Rechnung mit einem Vermerk „Bezahlt mit PayPal“, „Betrag dankend erhalten“ o. ä.
       
  • Ist die Höhe des Zuschusses vom Einkommen abhängig?

    Nein, die Förderung ist nicht einkommensabhängig.

  • Kann ich die Fondsleistungen nutzen, wenn ich im Ruhestand bin?

    Nein. Es muss ein aktives Beschäftigungsverhältnis mit einem Unternehmen bestehen, das einen SozialSicherungs-Tarifvertrag abgeschlossen hat.

    Unsere Leistungen werden ausschließlich aus Mitteln finanziert, die auf Grundlage dieses Tarifvertrags bereitgestellt werden. Wie bei allen tarifvertraglichen Leistungen können auch wir unsere Leistungen nur dann gewähren, wenn der Tarifvertrag noch persönliche Gültigkeit hat. Das ist bei Kolleg:innen, die nicht mehr im Erwerbsleben stehen, nicht der Fall.

  • Wie läuft ein Online-Förderantrag ab?

    1.    Antrag ausfüllen
    Du musst den Antrag vollständig ausfüllen. Um keine Fonds-News zu verpassen, solltest du die Newsletter-Anmeldung anklicken. Anschließend sendest du den Antrag ab.

    2.    Antrag bestätigen
    Damit wir sicher sein können, dass wirklich du den Förderantrag gestellt hast, erhältst du von uns eine Bestätigungsmail. In dieser Mail gibt es einen Bestätigungslink. Diesen Link musst du innerhalb von 14 Tagen nach Antragstellung anklicken, da wir den Antrag ansonsten nicht bearbeiten. 

    Falls du unsere Bestätigungsmail nicht innerhalb weniger Minuten erhalten hast, sieh im Spamordner deines E-Mail-Programms nach.

    Nachdem du den Bestätigungslink angeklickt hast, geht alles automatisch: Wir prüfen bei der EVG, ob du unsere Leistungen in Anspruch nehmen darfst und bearbeiten deinen Antrag. Unsere Bestätigungsmail enthält auch einen Link, mit dem du jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand deines Antrags einsehen kannst.

    Sollte etwas unklar sein oder fehlen, schreiben wir dich über die angegebene E-Mail-Adresse an und warten auf deine Antwort. Prüfe daher regelmäßig deinen Posteingang. 

    Sobald alles geprüft und genehmigt wurde, bekommst du unsere Zusage ebenfalls per E-Mail. 

    Unsere Bestätigungsmail enthält auch einen Link, mit dem du jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand deines Antrags einsehen kannst.