125 Euro Zuschuss für berufsbezogene medizinische Hilfsmittel ohne Rezept

Jedes Kalenderjahr kannst du deinen Antrag auf berufsbezogene medizinische Hilfsmittel in Höhe von bis zu 125 Euro einreichen, wenn dein jährliches Hilfs- und Heilmittelbudget (bis zu 600 Euro im Jahr) noch nicht aufgebraucht ist!

Hilfs- und Heilmittelbudget bis zu 600 Euro im Jahr nach Bedarf kombinieren

Fristen für Anträge aus 2022

Dein Antrag muss bis spätestens Ende Februar des Folgejahres bei uns eingegangen sein. Erst wenn alle Unterlagen vollständig vorliegen (Rechnung und Zahlungsbeleg), können wir deinen Antrag bearbeiten. 

Was sind berufsbezogene medizinische Hilfsmittel

Grundsätzlich gilt: der Arbeitgeber ist für die Versorgung deiner persönlichen Schutzausrüstung u.a. Arbeitssicherheitsschuhe und die dazu passenden Einlagen sowie der Gehörschutz, die im Sinne des Arbeitsschutzes notwendig sind, zuständig. Bei Fragen diesbezüglich richtest du diese immer an deine Personalabteilung.

Einlagen für Schuhe, die du auch während der Ausübung deiner beruflichen Tätigkeit trägst, es sich hierbei aber nicht um notwendige Arbeitssicherheitsschuhe handelt, sind natürlich weiterhin über berufsbezogene Hilfsmittel (ohne Rezept) oder - wenn verordnet (mit Rezept) - über Hilfs- und Heilmittel förderfähig.

Berufsbezogene Hilfsmittel sind Gegenstände, die ohne ärztliches Rezept im Fachhandel gekauft werden können und nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden müssen. Sie sollen dich körperlich bei der Arbeit unterstützen. Wenn Hilfsmittel ohne Rezept gefördert werden sollen, muss ein Bezug zum Beruf deutlich erkennbar sein. Wenn du nicht sicher bist, ob deine Rechnung förderfähig ist, frag per Mail unter info@dein-fonds.de oder bei deinem zuständigen Außendienstmitarbeiter nach.

DU BENÖTIGST FOLGENDE NACHWEISE UND BELEGE

Grundsätzlich gilt: die geforderten Unterlagen müssen in deutscher Sprache, in Euro ausgewiesen und im Jahr der Antragstellung ausgestellt sein. Darüber hinaus muss die Rechnung mit dem förderfähigen Produkt und Preis ausgestattet sein. 

Wir brauchen immer eine Rechnung und ein Zahlungsnachweis (Beleg), aus dem ersichtlich ist, dass die Rechnung vollständig bezahlt wurde. 

  • Entweder Rechnung inklusive Zahlungsnachweis (bezahlt per PayPal-Kreditkarte-Banküberweisung etc.).  
  • Oder Rechnung mit dem dazugehörigen Zahlungsbeleg (Quittung-Kassenbon oder Kontoauszug). 
  • Bitte den Zahlungsvermerk auf dem Kontoauszug markieren. 

Kostenvoranschläge und Anzahlung sind keine Rechnungen und reichen für eine Förderung nicht aus. Verpackung, Porto und Versandkosten sind nicht förderfähig.

Antrag berufsbezogene Hilfsmittel

Corona Hilfspaket direkt mit deinem Budget verrechnen

Das Corona Hilfspaket besteht aus:

  • 40 FFP2-Masken Made in Germany
  • 20 medizinische Masken
  • 4 Desinfektionsspray (Stift mit Clip) 
  • Versand ist kostenfrei 
     

Ab sofort kannst du bei uns ein Corona Hilfspaket bestellen, deren Kosten in Höhe von 50 Euro automatisch mit deinem Budget für berufsbezogene medizinische Hilfsmittel verrechnet werden.

Voraussetzung ist, dass du dein Budget noch nicht für andere berufsbezogene medizinische Hilfsmittel (125 Euro pro Jahr) oder dein gesamtes Budget für Hilfs- und Heilmittel (600 Euro pro Jahr) aufgebraucht hast. Der Versand ist kostenfrei und erfolgt als Warensendung. 

Den Antrag und den Ablauf der Bestellung findest du unter:

Corona Hilfspaket bestellen

Was ist förderfähig

Förderfähige Beispiele: 

  • FFP2-Masken
  • Medizinische Masken
  • OP-Einweghandschuhe
  • Desinfektionsspray
  • Bandagen
  • Schuheinlagen (nicht für Arbeitsschuhe)
  • orthopädische Sitzkissen
  • Kompressionsstrümpfe

Nicht förderfähige Beispiele:

Loop-Schals/Bandanas/Multifunktionstücher oder Plexiglasvisiere, da der derzeitige Stand der Wissenschaft nahelegt, dass diese Masken nur einen sehr geringen Schutz bieten.

  • Verpackung, Porto und Versandkosten 
  • Corona Schnelltest
  • Blutdruckmessgeräte (nur mit Rezept)
  • Möbel (Schreibtisch/Stuhl etc.)
  • Sportgeräte
  • Schuhe

Nicht förderfähig sind ebenfalls Heilpraktiker und privatärztliche Behandlungen (inkl. sogenannter IGeL-Leistungen), Osteopathie, Akupunktur, Medikamente sowie Arztrechnungen (z.B. Zahnarzt:ärztin, Gynäkologe:in, Urologe:in etc.).