Wenn du erst kein Glück hattest und dann auch noch Pech dazukam

"Mit der GUV/FAKULTA beruhigt arbeiten." Das ist das Motto der GUV/FAKULTA, denn sie beschützt dich nicht nur bei der täglichen Arbeit. Auch der Arbeitsweg und die Wege zu Gewerkschaftsveranstaltungen stehen unter ihrem Schutz. Dabei ist die GUV/FAKULTA aber keine Versicherung, sondern eine Unterstützungseinrichtung der DGB-Gewerkschaften. Um die Leistungen der GUV/FAKULTA nutzen zu können, musst du bei ihr Mitglied sein.

Deinen Mitgliedsbeitrag zahlen wir

Als förderberechtigtes EVG-Mitglied übernehmen wir automatisch deinen Mitgliedsbeitrag. Daher schützen dich die Leistungen der GUV/FAKULTA bereits vom ersten Tag an.

Unterstützungsantrag

Das Leistungsspektrum der GUV/FAKULTA beinhaltet zehn Unterstützungsleistungen:

  • Rechtsschutz im Strafverfahren (wenn kein Rechtsschutz der EVG besteht)
  • Rechtsschutz im Zivilverfahren (wenn kein Rechtsschutz der EVG besteht) zur Durchsetzung eigener Ansprüche und Schadenersatzansprüche und Rechtsschutz im Zivilverfahren zur Abwehr unberechtigter Forderungen, wenn keine Haftpflichtversicherung einstandspflichtig ist
  • Schadenersatzbeihilfe je nach Lage des Einzelfalls bei arbeits- und beamtenrechtlich begründeter Inanspruchnahme (gleichzusetzen mit einer Berufs- und Diensthaftpflichtversicherung), auch bei Schäden an Dienstfahrzeugen (PKW, LKW, Bus, Schiff, Zug etc.).
  • Schadenersatzbeihilfe je nach Lage des Einzelfalls bei Abhandenkommen von Dienstschlüsseln
  • Unterstützung bei wirtschaftlicher Notlage infolge eines Schadensfalls, je nach Lage des Einzelfalls
  • Unterstützung durch Übernahme des Selbstbehalts bei bestehender Kasko- bzw. Haftpflichtversicherung deines Fahrzeugs
  • Unterstützung bei Haft aus Anlass einer beruflichen Tätigkeit
  • Unterstützung bei Krankenhausaufenthalt aufgrund von Arbeits-, Dienst- oder Wegeunfall
  • Unterstützung bei Eintritt von Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit als Folge eines Arbeits- bzw. Dienstunfalls
  • Unterstützung der Hinterbliebenen nach Unfalltod des GUV/FAKULTA-Mitglieds im Rahmen eines Arbeits- bzw. Dienstunfalls

Alles Wissenswerte zu den Leistungen der GUV/FAKULTA findest du hier.

Interessanter Hinweis

Die GUV/FAKULTA schützt dich unter anderem auch vor Regressansprüchen deines Arbeitgebers. Denn „wer vorsätzlich oder fahrlässig das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet“ (Auszug: BGB § 823).

Häufige Fragen und unsere Antworten

  • Wer ist abgesichert?

    Alle förderberechtigten EVG-Mitglieder.

    Also alle EVG Mitglieder, die im aktiven Berufsleben stehen und in einem Unternehmen arbeiten, das mit der EVG einen SozialsicherungsTV abgeschlossen hat. Weitere Informationen hierzu findest Du HIER."
     

  • Muss ich Mitglied bei der GUV/FAKULTA werden?

    Nein, aber du hast dadurch nur Vorteile und wir zahlen deinen Beitrag.

  • Was mache ich, wenn ich einen Schaden habe und mein Fall abgelehnt wird?

    Die GUV/FAKULTA ist eine Unterstützungseinrichtung und keine Versicherung. Es besteht somit kein Rechtsanspruch! 
    Die GUV/FAKULTA betrachtet aber bei der Regulierung der Schäden ganz individuell die persönliche Situation jedes Mitglieds.

    Hier findest du die Bedingungen zum Download: Unterstützungsordnung

  • Wie kann ich prüfen, ob die GUV/FAKULTA in meinem Fall helfen kann?

    Wende dich dazu direkt an die GUV/FAKULTA unter der Telefonnummer: 07141 70233-0.

    Sie prüfen deinen Fall und geben dir schnell Bescheid.

  • Kann ich die Fondsleistungen nutzen, wenn ich im Ruhestand bin?

    Nein. Es muss ein aktives Beschäftigungsverhältnis mit einem Unternehmen bestehen, das einen SozialSicherungs-Tarifvertrag abgeschlossen hat.

    Unsere Leistungen werden ausschließlich aus Mitteln finanziert, die auf Grundlage dieses Tarifvertrags bereitgestellt werden. Wie bei allen tarifvertraglichen Leistungen können auch wir unsere Leistungen nur dann gewähren, wenn der Tarifvertrag noch persönliche Gültigkeit hat. Das ist bei Kolleg:innen, die nicht mehr im Erwerbsleben stehen, nicht der Fall.